Zur Veröffentlichung des Koalitionsvertrag von CDU und FDP in Sachsen erklärt der Bundesvorsitzende des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos): Ansgar Dittmar:
Landespolitik
Der Koalitionsvertrag von CDU und FDP ist eine einzige Enttäuschung. Kein Wort verlieren die Parteien zu den notwendigen Rechten von Lesben und Schwule. Sachsen ist weiterhin neben Bayern und Baden-Württemberg das Schlusslicht in Sachen Gleichstellung. Die FDP, die sich gerne als freiheitlicher Kämpfer für Gleichstellung gibt, hat ein weiteres Mal bei Koalitionsverhandlungen versagt. Dabei bleiben wichtige Forderungen auf der Strecke. Jede und jeder muss bei der Bundestagswahl am 27. September wissen:
Eine schwarz-gelbe Koalition ist die Koalition des Stillstands - höchstwahrscheinlich sogar des Rücktritts. Gleichstellung wird es nur mit einer starken Sozialdemokratie geben!
Bügerinnen und Bürger wählen gehen, schwarz-gelb verhindern.

